Schulprojekte

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„Stark wie ein Löwe, frei wie ein Vogel !“

Kinderyoga, Taekwon-Do und Trommeltanz

Ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper, der Natur und den Mitmenschen wird im Kindesalter geprägt, weshalb wir diese Haltung bereits den Kleinen auf spielerische Art und Weise interessant vermitteln.
Yoga als Quelle zur Förderung der Konzentration, der Selbstwahrnehmung und Entspannung, Taekwondo (TKD) als Quelle der inneren Kraft und Willensstärkung und Trommeln mit Tanz als Quelle des Ausdrucks, des Lockerns und Reagierens.
Yoga für Kinder hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommen und findet auch in Schulen vermehrt Einzug. Im Schulalltag stärkt Yoga die Kinder in vielerlei Hinsicht. Die besondere Kombination von Yoga mit Trommeln, Tanz und Taekwondo verhilft Kindern, bei sich zu bleiben und sich selbst zu spüren. Das Selbst-Bewusst-Sein jedes Kindes wird gestärkt. Wettbewerbs- und Konkurrenzdenken sind dabei tabu, Leistungs- und Zeitdruck haben Pause. Mit dieser Kombination kann jedes Kind seinen eigenen Rhythmus finden, lernt seine Grenzen kennen und erzielt immer wieder neue persönliche Erfolge. Dies steigert das Selbstwert­gefühl, was wiederum Basis für ein soziales und faires Miteinander ist. Die Kinder können ihre Gefühle und Ideen ausdrücken und persönliche Grenzen erfahren. Sie finden Wege zur inneren Ausgeglichenheit und gleichzeitig zu mehr Kraft und Energie, die ihnen letztendlich auch bei der Bewältigung ihres (Schul-) Alltages helfen.

Inhalte:

  • Yoga und Entspannungstechniken zum Aufwachen und Beruhigen
  • Techniken zur Stärkung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz
  • Techniken zur Förderung von Konzentration und Ausgeglichenheit
  • Haltungs- und Kräftigungsübungen
  • Haltungsübungen durch Dehnen und Kräftigen
  • Willenskraft und Durchhaltevermögen
  • Qualitäten und Tugenden erkennen und fördern
  • Soziale Kompetenz durch Partner- und Gruppenspiel

Workshop für PädagogInnen: Und was könnte sich besser auf Kinder auswirken als ausgeglichene und zufriedene LehrerInnen? In der LehrerInnen-Weiterbildung lernen die PädagogInnen sich durch verschiedene Yogaübungen, Tanzmethoden, Bewegungsabfolgen und Rhythmen selbst zu zentrieren und Kraft zu schöpfen. Nur das, was du selbst erfahren hast, kannst du auch gut weitergeben! Darum ist diese Weiterbildung praxisorientiert und lebendig aufgebaut.

Eltern-LehrerInnen-Abend: Der Eltern-LehrerInnen-Abend dient dazu, Yoga und die vielfältigen Einsatz­mög­lich­keiten im (Schul)alltag zu erklären.

Leistungsumfang
Elternabend: 2 Stunden pro Schule
LehrerInnen-Weiterbildung: 4 Stunden
Yoga bzw. Taekwondo mit den SchülerInnen: 8 Schulstunden pro Klasse

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Yoga-Sonne

Sonnengruß Sonnenpower

„Kinderyoga – Bewirkt Großes bei den Kleinen!“

„Namaste und guten Morgen, dieser Tag sei ohne Sorgen,
ich strecke mich hinauf zur Sonne, welch´ wunderbare Wonne…“

Lehrerfortbildung:
In der Lehrerfortbildung werden alle 8 Schülereinheiten (siehe unten) besprochen und selbst erfahren.
Im Rahmen von 4 Schulstunden werden viele unterschiedliche Methoden gezeigt, den Sonnengruß in der Klasse oder im Turnsaal spielerisch und nachhaltig zu erarbeiten.

Schülereinheiten:

  1. Kindereinheit:
    Sonnengrußgeschichten um die Kinder darauf einzustimmen
    Ist im Klassenzimmer möglich als Entspannungs- oder Bewegungsgeschichte
  1. Kindereinheit:
    Passende Reime für die Sprachförderung und die Merkfähigkeit (Sonnengruß Abfolge)
  1. Kindereinheit:
    Massagen für die Entspannung mit der inneren Sonnenkraft
    Positives optimistisches Suggerieren und soziales Miteinander wird geschult
  1. Kindereinheit:
    Kurze Sonnengrußvariationen für Zwischendurch für das Klassenzimmer (Standpositionen)
  1. Kindereinheit:
    Sonnengrußlieder: Zur Vertiefung und zum selbstständigen Praktizieren
    Zum nachhaltigen Vertiefen für den Musikunterricht
  1. Kindereinheit:
    Sonnenkraft, die alles schafft, gibt mir Mut und tut mir gut!
    Was kann ich gut, Potentialerkennung und Stärken des Selbstbewusstseins
  1. Kindereinheit:
    Gemeinschaftsbild
    Reflexion: Was ist Yoga für mich? Was hat mir gefallen?
  1. Kindereinheit:
    Yogastationen: Kinder planen die Stunde und führen sie durch

Yogischer Elternabend:
Wie gewährleiste ich Nachhaltigkeit, sodass auch Eltern mit ihren Kindern zu Hause Yoga ausüben können?

Yogisches Sommerfest: (optional)
Yogastationen werden von den Kindern betrieben.

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"In 20 Minuten Yoga nach Sibylle Schöppel - Pädagogisch durchgreifende Erfolge und echte Resultate"

„Kinderyoga – eine (ent)spannende Reise ins Yogaland!“

Erlerne in diesem Praxisseminar, wie du Yoga und Entspannungstechniken, aber auch Kraft- und Atemübungen in deinen Schulalltag oder auch in die Nachmittagssportgruppe einbaust.

Schwerpunkte:

  • Munterwerden
  • Konzentration
  • Gemeinschaft, Partnerübungen
  • Auspowern
  • Relaxen

„IN 20 MINUTEN YOGA NACH SIBYLLE SCHÖPPEL – PÄDAGOGISCH DURCHGREIFENDE ERFOLGE UND ECHTE RESULTATE“ funktioniert im Baukastensystem und kann individuell am Beginn, am Ende oder zwischendurch eingesetzt werden. Je nachdem, was du erreichen möchtest oder was deine Gruppe gerade benötigt.

Lerne, wie du „IN 20 MINUTEN YOGA NACH SIBYLLE SCHÖPPEL – PÄDAGOGISCH DURCHGREIFENDE ERFOLGE UND ECHTE RESULTATE“ an deine Kinder und Jugendlichen weitergibst und eigne dir so ein praktisches Werkzeug an, das du flexibel und zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Gruppe abstimmen und einsetzen kannst. Das System wird deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erleichtern und bereichern.

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„Freudvoll - motiviert - konzentriert!“

4-Säulen-Konzept

Durch freudvolles und bewusstes Bewegen gelingt es den Kindern ganz leicht, ihr Körperbewusstsein zu verbessern und sich selbst bzw. den eigenen Körper intensiv zu „spüren“.
Körperempfinden und psychisches Wohlbefinden stehen in einem engen Zusammenhang. Beides wird in diesem Projekt durch ausgewählte Körperübungen und positive Kraftsätze besonders gefördert.

Wir legen den Fokus auf folgende vier Aspekte, die sich jeweils in einer Doppel-Einheit wiederfinden und pro Einheit vertieft werden. Die Kraftsätze bzw. Suggestionen verstärken die positive Wirkung der Übungen.

  1. Selbstvertrauen – „Ich bin gut!“
  2. Körperbewusstsein – „Ich kann…!“
  3. Soziale Kompetenz – „Gemeinsam sind wir stark!“
  4. Konzentration – „Ich kann mich konzentrieren!“

Stundenaufbau

  1. Einleitung, Erklärung der Regeln, Vermittlung der Tugenden und Leitsätze
  2. Aufwärmen (Sonnengruß, Taekwon-Do Aufwärmübungen)
  3. Selbst-Stärkungsübungen
  4. Partner- und Gruppenübungen
  5. Abfolge zum Üben für die Klasse (Übungszettel für die Pädagog*innen)
  6. Klassen werden zusammengeführt für das gemeinsame „Highlight“ à gemeinsamer Trommeltanz mit Regeln
  7. Wiederholen des Kraftsatzes und der Klassenübung, anschließend Verabschiedung.

Das 4-Säulen-Konzept im Detail

ad 1: Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

Leitsatz: „Ich bin gut!“

  • Kampfschrei, Faust, Block
  • Laute Atemübungen, Gorilla-Atmung, Ha-Atmung, Berg – Sandhaufen – Vulkan
  • Schüttelübungen / „Schütteltanz“
  • Trommeltanz

ad 2: Körpererfahrung, Körperbewusstsein, Mut und richtige Selbsteinschätzung

Leitsatz: „Ich kann…!“

  • Bewusste Bewegungsabläufe (Sonnengruß, fließende Abfolgen)
  • Effektive Koordinationsübungen (Aktivierung beider Gehirnsphären)
  • Trommeltanz

ad 3: Soziale Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Verantwortung

Leitsatz: „Gemeinsam sind wir stark!“

Da immer ein älteres Kind für ein jüngeres „verantwortlich“ ist, lernen die Kinder auf spielerische Weise Verantwortung zu übernehmen. Sie helfen den Jüngeren, die Übung richtig durchzuführen und machen mit ihnen gemeinsam die Partnerübungen.

  • Partnerübungen
  • Gruppendynamische Übungen
  • Gegenseitiges Beobachten / Ausbessern / „Hands on“
  • „Massagen“

ad 4: Konzentration, Koordination und Respekt

Leitsätze: „Ich kann mich konzentrieren!“ „Ich höre zu!“ „Ich passe auf!“

  • Konzentrationsabfolgen
  • Koordinationsübungen
  • Target-Übungen, Ziele treffen
  • Reaktionsspiele
  • Verinnerlichen der Regeln und Rituale

Rahmenbedingungen
Es arbeiten immer 2 Trainer*innen parallel mit je einer Klasse (optimal wären die 1. und 3. Klasse bzw. die 2. und 4. Klasse zusammen).
Wir bilden zuerst eine Gruppe mit allen Buben und eine mit allen Mädchen. Dann darf sich innerhalb der Gruppe immer ein jüngeres Kind ein älteres Kind aussuchen, wobei das ältere für das jüngere verantwortlich ist.
Wir benötigen einen Turnsaal und ein „leeres“ Klassenzimmer (Tische und Sesseln auf die Seite ge­scho­ben).
In jeder Einheit wird eines der 4-Säulen-Themen spielerisch mit den passenden Übungen und Kraftsätzen vermittelt. Der Begriff zieht sich durch die gesamte Einheit. Die Pädagog*innen erleben den Einsatz der einzelnen Übungen gleich in der Praxis. Bewährte Regeln und Rituale sind fixer Bestandteil des Ablaufes und zugleich die Basis erfolgreicher Projekte mit Kindern.

Umfang: 4 Doppelstunden pro Klasse.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit liegt uns besonders am Herzen. Die Pädagog*innen erhalten nach jeder Einheit ein Handout mit den Übungen, die sie während des Unterrichts selbständig und individuell einsetzen können.

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