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Mehr Fokus und innere Ruhe: Wie Kinderyoga die Konzentration stärkt

  • 26. Sept. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Apr.


In einer Zeit, in der Kinder immer mehr sitzen und vielen Reizen ausgesetzt sind, fehlen oft Bewegung, Ausgleich und bewusste Ruhepausen.


Kinderyoga kann hier einen wertvollen Gegenpol schaffen: Durch Bewegung, Atmung und achtsame Übungen finden Kinder wieder zurück in ihren Körper, bauen Spannungen ab und kommen leichter zur Ruhe.


So wird auf ganz natürliche Weise ihre Konzentration gestärkt und ihr Wohlbefinden gefördert.


Stell dir vor, wie deine Kinder durch einfache Yoga-Übungen zur Ruhe kommen, ihre Atmung bewusst wahrnehmen und sich wieder ganz auf ihren Körper konzentrieren. Diese Praxis kann viel bewirken, wenn es darum geht, ihre Konzentration zu stärken und ihnen zu helfen, sich wieder besser auf den Unterricht einzulassen.


Im Kinderyoga haben wir eine Reihe von besonders wirksamen Übungen, mit denen du die Konzentration von Kindern spielerisch steigern kannst.


Dazu gehören Yoga-Abfolgen, sogenannte Flows, die aus stehenden Yoga-Positionen (Asanas) bestehen. Diese kannst du jederzeit und überall mit den Kindern durchführen, da du keine Matte benötigst. ✨



💡Praxis-Tipp: Lass die Kinder zuerst experimentieren, wie die einzelnen Position auszuüben sind und gib ihnen auch die Zeit die Wirkungen zu spüren


Kindgerecht gezeichnete Yogapositionen. Man sieht jeweils eine Person die die konzentrationsfördernde Yogaposition ausführt und dahinter das gezeichnete Bild der Position. Yoga-Flamingo, Yoga-Baum, Yoga-Adler, Yoga-Einhorn und Yoga-Reiher
Standpositionsbilder aus meinem Kinderyoga-Kartensets

💡Praxis-Tipp: Alle Standpositionen wie Baum, Berg, Adler, Giraffe, Einhorn oder Flamingo schulen das Gleichgewicht und fördern gleichzeitig die Konzentration. Sie eignen sich wunderbar für zwischendurch.


Durch freudvolles, spielerisches Experimentieren erlangen die Kinder immer mehr Sicherheit in ihrem Gleichgewicht. Dies wirkt sich wiederum positiv auf das emotionale Befinden der Kinder aus. Sie werden ausgeglichener, ruhiger und konzentrierter.


5 Ideen, wie du Gleichgewicht gezielt und mit Leichtigkeit fördern kannst

Für mehr Stabilität, Selbstvertrauen und innere Ruhe bei Kindern.

1. Standhaltungen wie den Baum integrieren

Haltepositionen wie der Baum fördern spielerisch das Körpergefühl und die Standstabilität – mal wackelig, mal zentriert, aber immer stärkend.

2. Tierbewegungen mit Balance kombinieren

Lass die Kinder sich wie ein Tiger bewegen, auf einem Bein balancieren wie ein Flamingo oder wie ein Bär kriechen – so wird Gleichgewicht zum Abenteuer.

3. Atemübungen in Balancehaltungen einbauen

Tiefes, ruhiges Atmen während einer Gleichgewichtsübung hilft, sich zu fokussieren und Körper und Atem bewusst zu verbinden.

4. Gleichgewichts-Spiele in die Einheit integrieren

Ob Balancier-Parcours, Tücherlaufen oder Partnerübungen – spielerische Impulse fördern Koordination und Vertrauen in den eigenen Körper.

5. Kinder eigene Balance-Übungen erfinden lassen

Kinder sind kreativ. Gib ihnen Raum, eigene Tiere, Formen oder Bewegungswege zu zeigen, wie sie balancieren. Das stärkt Körpergefühl und Selbstwirksamkeit.


Außer den Gleichgewichts-Übungen und passenden Flows eignen sich auch wunderbar Streck- und Räkel-Übungen um wieder wacher und aufnahmefähiger zu sein. Die Auflockerung des Unterrichts mit aktivierenden Bewegungselementen macht den Kindern große Freude und verbessert nachweislich die Wissens­aufnahme.

Sie können ganz einfach am Sessel bzw. im Sitzen ausgeführt werden, aktivieren und erfrischen die Kinder und geben ihnen wieder neue Energie. 


🌞Übung zum „Munterwerden“ für Zwischendurch: Wir sitzen aufrecht am Sessel, strecken abwechselnd den linken und den rechten Arm ganz weit in die Höhe und heben dabei immer den gegenüberliegende Gesäßhälfte vom Sessel ab.


Auch mit kindgerechten Atem-Übungen kannst du den Kindern helfen Spannungen abzubauen und wieder frische Energie aufzutanken. Ein hervorragender Zeitpunkt für erfrischende Atem-Übungen ist beispielsweise, wenn du die Fenster öffnest, um die Klasse oder den Gruppenraum durchzulüften.


In einer Zeit, in der vieles schnell, laut und reizüberflutet ist, dürfen wir Kindern immer wieder Räume schenken, in denen sie zur Ruhe kommen und sich selbst spüren können.

Kinderyoga kann genau so ein Raum sein – ein Raum für Bewegung, für Atmung, für Achtsamkeit und für innere Balance.

Wenn Kinder lernen, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, ihren Atem zu spüren und sich selbst zu regulieren, entsteht ganz natürlich mehr Ruhe, mehr Konzentration und mehr Vertrauen in sich selbst.

Und genau darin liegt eine so wertvolle Grundlage – nicht nur für den Moment, sondern für ihren weiteren Weg. ✨

Und genau solche Räume dürfen auch in der Begleitung von Kindern entstehen – sei es im pädagogischen Alltag oder im Kinderyoga selbst.


In meinen Kinderyoga-Ausbildungen erfährst du, wie du Kinder achtsam, spielerisch und mit viel Feingefühl auf diesem Weg begleiten kannst.


Viel Freude mit den Kinderyoga-Inspirationen und Tipps!





 
 
 

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