Wer bin ich wirklich? – Jenseits von Rollen und Fassaden
- 2. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Was passiert, wenn wir uns trauen, unsere Rollen fallen zu lassen und hinter unsere Fassaden zu blicken?
Wenn wir uns ehrlich fragen: Wer bin ich wirklich? Was macht mich aus?

Diese Frage habe ich vor einigen Tagen während einer Meditation in unserer Kinderyoga-Ausbildung gestellt – eingebettet in eine gemeinsame Yoga-Praxis.
Denn neben den Kinderyoga-Inhalten beschäftigen wir uns ganz intensiv mit unserem Körper, unserem inneren Kind – mit all dem, was unser Körper seit der Kindheit gespeichert hat.
Und plötzlich sind Tränen geflossen.
Aus Berührung. Aus Überforderung. Aus Gefühlen und Gedanken, die durch das tiefe Spüren im Körper und durch diese Frage frei geworden sind.
Früher wusste ich sofort, was ich auf solche Fragen antworte.
Ich hatte meine sicheren Antworten, die mich in meiner Komfortzone gehalten haben – damit ich meine Unsicherheit und Verletzlichkeit nicht zeigen musste.
Ich wollte stark sein, so wie man mich von außen gesehen hat.
Doch tief in mir wusste ich immer, wie sensibel und wie verletzlich ich auch bin.
Aus Angst oder auch aus Vorsicht bin ich lange nicht tiefer in mich gegangen. Ich wollte nicht hinschauen...

Heute ist es anders.
Vor allem durch das Mutterwerden, die Geburt unserer Tochter. Durch das immer wieder getriggert werden und das Spüren meiner intensiven Gefühle – Gefühle, die mich auch immer wieder ein Stück in meine eigene Kindheit zurückführen.
Ich habe begonnen, mich immer mehr und intensiver meiner Innenwelt zuzuwenden.
Und mittlerweile liebe ich es.
Ich liebe es, mich verletzlich zu zeigen, meine Schwächen und meine Ängste zu zeigen.
Denn genau dort liegt für mich Heilung.
Diese innere Heilung macht mich frei – frei, wirklich ich selbst zu sein.
Das bin ich. Mit all meinen Facetten, mit all meinen Schwächen.
Und aus dieser Tiefe heraus entsteht Authentizität, entsteht wirkliche Freiheit.
Wenn ich in diese Verbindung mit mir selbst gehe und sagen kann: Ja, das bin ich.
Dann merke ich, wie mein Wesen, mein inneres Sein mit all meinen Anteilen immer freier und entspannter wird.
Und mein Lächeln immer herzlicher wird.
Ich bin unendlich dankbar dafür.
Und ich werde Schritt für Schritt immer noch mehr ich selbst. 💛
✨ Vielleicht magst du dir heute auch einen Moment Zeit nehmen und dich fragen:
Wer bin ich wirklich – jenseits meiner Rollen?
Und genau für solche Räume – in denen wir fühlen, spüren und uns selbst ein Stück näherkommen dürfen – halte ich auch in meinen Kinderyoga-Ausbildungen einen achtsamen und sicheren Rahmen.














Kommentare